Zwei zentrale Entwicklungen haben die Diskussion um die digitale Gesundheit in der Schweiz neu entfacht:
Die Covid-19-Pandemie, welche das nicht-skalierbare Meldungswesen von übertragbaren Krankheiten (z.B. mithilfe von Faxgeräten) offenbarte. Während der Pandemie wurde die Bedeutung eines effizienten und automatisierten Datenaustausches im Gesundheitswesen offensichtlich.
Die zweite Diskussion, welche die Digitalisierung des Gesundheitswesens in der Schweiz massgeblich prägte, war der enttäuschende Rollout mit tiefer Adoptionsrate des Elektronischen Patientendossiers (EPD). Das EPD offenbarte strukturelle Schwächen des Schweizer Gesundheitssystems.
Der Swiss Health Data Space (SwissHDS) möchte nun die Grundlage dafür legen, dass die Chancen der digitalen Transformation besser genutzt werden können.
Auch die Leistungserbringenden ihrerseits sind gefordert, interne Prozesse zu optimieren und die Digitalisierung aktiv mitzugestalten.
Eine Position von Lukas Bieri, Experte Gesundheitsbranche, ipt.

