ChatGPT & Co.: Ja, nein, vielleicht?
Autor: Matthäus
Die neuen AI-Helferlein sind im Hier und Jetzt dabei, die Art und Weise, wie wir Software entwickeln, fundamental zu verändern. Doch wo und wie können ChatGPT, GitHub Copilot und Co. konkret eingesetzt werden? Und wann nicht?
Ich nutze ChatGPT um:
- Vor- und Nachteile von Architekturentscheidungen abzuwägen
- Code Snippets oder Konfigurationsdateien zu generieren
- Diskussionen über Best-Practices in einer unbekannten Technologie zu führen
- Know-How von Lösungen in einer Programmiersprache oder einem - Framework in eine anderes zu übersetzen
- Unit Test Blueprints zu generieren
- Fehler zu debuggen
- Komplizierte Befehle auf der Command Line aufzubauen
ChatGPT has you covered.
Nebst all dem Hype sollten sich Entwickler:innen stets die Frage stellen: «Habe ich die nötige Expertise, um die Antwort vom Modell auf seine Richtigkeit und Sinnhaftigkeit zu verifizieren?» Die generierten Antworten sind bei Weitem nicht frei von Fehlern und ungerechtfertigten Annahmen. Sobald eine Entscheidung nicht vernachlässigbare Auswirkungen hat, müssen sich Entwickler:innen bewusst sein, dass sie am Ende des Tages für ihre Arbeit gerade stehen müssen. Inhaltlich, qualitativ und rechtlich. Fehlt eine Grundlage für solch eine Einschätzung, darf gerne auch Rat bei den Kollegen ersucht werden – wie in den guten alten Zeiten.



