Interview mit Peter Graef
Wenn du auf deine Zeit bei ipt zurückblickst – welche Meilensteine und Erfolge bleiben dir besonders in Erinnerung? Gibt es Momente, auf die du und das Team besonders stolz sein können?
Peter Graef: Wenn ich auf meine Zeit bei ipt zurückblicke, bleiben mir vor allem die Entscheidungen in Erinnerung, die uns langfristig Orientierung gegeben haben – und die sich bis heute bewährt haben.
Die bewusste Entscheidung für organisches Wachstum, unseren klaren Fokus auf IT Consulting in der Deutschschweiz, mit leading-edge Technologien und in hoher Qualität.
Ebenso hat unsere OneTeam-Kultur ipt zu dem gemacht, was es heute ist. Unter dem Prinzip des «Collective Genius» verstehen wir eine Arbeitsweise, in der gegenseitige Unterstützung, Wissensteilung und gemeinsames Vorankommen im Fokus stehen.
Besonders stolz bin ich darauf, dass wir diese Prinzipien über all die Jahre konsequent gelebt haben. Unser Erfolg zeigt sich nicht nur in Wachstum oder Gewinn, sondern vor allem in der nachhaltigen Entwicklung unseres Teams und unserer Kundenbeziehungen.
Es war nie unser Ziel, möglichst schnell zu skalieren oder in unterschiedliche Geschäftsfelder abzudriften – sondern Technologie greifbar und wertvoll zu machen.
Dass wir das als eingeschworenes Team erreicht haben, in dem sich alle gegenseitig unterstützen, ist für mich einer der grössten Erfolge.
Du hast ipt über 17 Jahre erfolgreich mitgestaltet. Was hat dich dazu bewogen, nun einen neuen Weg einzuschlagen, und worauf freust du dich in der nächsten Phase deiner Karriere am meisten?
Peter Graef: Nach 17 Jahren in der Führung von ipt ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, an die nächste Generation weiterzugeben.
Ich habe ipt in dieser Rolle geprägt und weiss, dass unsere Partnerschaft bestens aufgestellt ist, um das Unternehmen weiterzuführen. Jetzt ist es an der Zeit, dass die anderen Partner:innen übernehmen.
Was mich immer am meisten begeistert hat, ist die Arbeit direkt mit unseren Kund:innen – Herausforderungen lösen, Projekte gemeinsam zum Erfolg führen und am Ende ein ehrliches Dankeschön zu bekommen. Oft sind daraus sogar Freundschaften entstanden, die weit über den Projektzeitraum hinaus bestehen.
Darauf freue ich mich jetzt wieder. Zurück an die Front, zurück ins Consulting – und ja, in gewisser Weise wieder ein «Rookie» zu sein.
Die starke Partnerschaft war immer ein zentraler Erfolgsfaktor von ipt. Was macht dieses Modell so besonders, und warum ist ipt als Partnerschaft so stark, um die Firma in die Zukunft zu führen?
Peter Graef: Das Partnerschaftsmodell war und ist ein zentraler Erfolgsfaktor von ipt. Es sorgt dafür, dass diejenigen, die das Unternehmen führen, auch diejenigen sind, die es besitzen.
Das schafft eine völlig andere Perspektive auf unternehmerische Entscheidungen – wir denken langfristig und handeln mit voller Verantwortung für die Firma, unsere Kund:innen und unser Team.
Unsere Partnerschaft zeichnet sich durch grosse Stabilität aus. Jede/r Partner:in hat seine/ihre Reise bei ipt als Consultant begonnen, über Jahre hinweg mehr Verantwortung übernommen und ist schliesslich Partner:in und Unternehmer:in geworden. Das schafft eine starke Vertrauensbasis und eine gemeinsame, gewachsene Kultur.
Natürlich bringt unser Modell auch Herausforderungen mit sich – zum Beispiel fehlt manchmal die Outside-in-Perspektive. Aber das haben wir bewusst in Kauf genommen und durch externe Impulse immer wieder ausgeglichen.
Diese Stabilität und unser gemeinsamer Anspruch an Qualität und Innovation sind der Grund, warum ipt auch in Zukunft als Partnerschaft erfolgreich sein wird.