Die Herausforderungen: Wenn im IT-Support die Standardlösungen versagen
Das Ziel, den Support-Prozess effizienter zu gestalten, war klar: So viel wie möglich standardisieren, automatisieren und auch KI einsetzen. Es stellte sich jedoch die Frage, wo KI echten Mehrwert bieten kann, ohne die Servicequalität zu beeinträchtigen.
Komplexität und thematische Breite der Anfragen: Der IT-Support muss ein breites Themenspektrum abdecken. Anfragen reichen von Formatierungsfragen in Microsoft Word über Passwort-Resets bis hin zu komplexen Anfragen, die tiefes Entwicklerwissen erfordern.
Klassische Chat-with-your-data (CWYD) Bots, die auf der Suche nach einer Lösung in einer Datenbank basieren, waren ungeeignet. Nutzer:innen beschreiben oft nur die «Symptome» ihres Problems, wie zum Beispiel, dass sie sich nicht bei Microsoft Teams anmelden können.
Die Voraussetzung war, dass ein intelligentes System in der Lage ist, Rückfragen zu stellen, um eine aussagekräftige Antwort zu liefern.
Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit: Der Assistent musste so flexibel sein, dass Anpassungen innerhalb von 24 Stunden möglich sind, ohne Entwickler-Know-how zu benötigen. Gleichzeitig sollte es erweiterbar sein, um zukünftiges Wissen einfach integrieren zu können.
Skalierbarkeit: Das System muss skalierbar sein, damit der Assistent mit einer wachsenden Zahl an unterschiedlichen Problemfällen umgehen und zuverlässig Lösungen liefern kann.
Nutzerzentrierung und -akzeptanz: Der digitale Assistent muss intuitiv nutzbar und für möglichst viele Mitarbeiter:innen zugänglich sein. Die Antwortqualität war entscheidend, damit die Mitarbeiter:innen Vertrauen in die Lösung entwickelten und sie im Alltag nutzen.